Selbstliebe….

Was zum Thema Selbstliebe noch wichtig wäre. In der Schule kann man Selbstliebe für sich selbst schnell verlieren. Denn man kann ab da nur für das geliebt oder gemocht werden, was man leistet. Man selbst an sich spielt auch da schon keine Rolle mehr und so zieht es sich hindurch bis ins Erwachsenenalter. Man ist schon mit der Einschulung nur noch ein Objekt, das Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen anderer erfüllen soll. Mit all den Konsequenzen und psychischen Störungen, die es heute so gibt.

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Borderline , eine Stigmatisierung der Opfer von Gewalt und Ignoranz

Ein Vorwort: Ich beschreibe hier anhand von Aufarbeitung und 20 Jahren Erlebnissen mit Betroffenen den „Zustand“ Borderline und seine weitreichenden Auswirkungen auf den Betroffenen sowie seinem Umfeld. Ziel dieses Blogs soll es sein, Symptome und Ursachen besser verstehen zu können.
In einer Modernen menschlichen Gesellschaft haben die ,die Wissen erlangen auch die Verantwortung dieses Wissen allen zugänglich zu machen damit alle Menschen die Voraussetzung für eine eigene emotionale Entwicklung finden können.

Noch etwas grundlegendes vorweg…..Kinder sind immer unschuldig!

Geliebte Kinder :

anita

die persönliche Haltung der Menschen heute, ist nur die Verteidigung der Perversionen ihrer Eltern in ihrer Kindheit.

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Angst vor echten Beziehungen?

Viele Menschen kennen das, wenn ein Mensch aufrichtig und wahrhaftig entgegenkommt, löst es ein Hochgefühl und doch gleichzeitig eine tiefe Angst vor der Nähe einer bedrängenden (einengenden, bedrohlichen) Bindung aus. Manche versuchen sogar diese Beziehungen zu beenden, da sie die Angst auf Dauer nicht ertragen können. Diese Angst oder mehr der Schmerz an sich scheint das Problem zu sein. Doch was sagt uns der Schmerz? Was löst den Schmerz in uns aus? Was quält mich da? Den quälenden Schmerz den wir bei starken Hunger spüren lindern wir schlicht durch die Aufnahme von Nährstoffen. Warum können wir den Schmerz der in uns entsteht, wenn wir mit echten Gefühlen konfrontiert sind, nicht ebenso einfach auflösen, wie wir es von körperlichen Schmerzen her kennen? Weil wir nicht sehen, was uns bedrängt. Ist es eine Erfahrung? Oder ist es ein Trauma, welches wir noch nicht sehen wollen oder können? Warum lassen wir uns dann im Schmerz selbst allein? Ja warum schotten wir uns gar von der Außenwelt ab und verstecken uns vor uns selbst? Es gibt eine alte Weisheit, die ich dazu einbringen möchte, um den Zusammenhang besser erklären zu können.

Der Mensch behandelt sich selbst genau so wie er es gewohnt war von anderen sein Leben lang behandelt worden zu sein

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die meisten Menschen eine traumatisierende Erfahrung erlebten und in der Folge in ihrem Schmerz und Hilfeersuchen erleben mussten, nicht ernst genommen zu werden und darüber hinaus etwas Demütigendes oder Abweisendes anstelle einer echten Hilfe bekommen zu haben. Hilfe zu bekommen konnte durch Abweisung ein schnelles Ende finden und dieses fühlt sich noch vernichtender an. Sätze wie „Hab dich nicht so!“ oder „Sei nicht kindisch!“ ebenso wie „Lass mich in Ruhe!“ sind häufige Phrasen welche man oft zu hören bekam. Dies liegt sehr tief vergraben, weil es sehr schmerzhaft ist. Es scheint niemanden zu geben, der diese Erfahrung verstehen möchte oder kann. So ist das Empfinden des Betroffenen. Folglich bleibt man mit diesem Schmerz solange allein und fühlt sich isoliert und wertlos. Diese erlebte Hilflosigkeit begegnet man wiederum nur mit dem Gefühl der Wertlosigkeit, weil man erfahren hat, dass Hilfeschreie nur weiteren Ärger und Isolation oder Sanktionen bedeuten könnten. Wenn ein Kind seine Not nicht zurückhalten kann und es weiter schreit und weint, droht eine Abschiebung in ein Heim oder eine Therapiegruppe. Das wiederum erzeugt nur noch mehr existenziellere und zusätzliche Angst. Also wird diese Angst und Not selbst schon als eine ganz schwere Bedrohung erlebt. Letztlich gibt es scheinbar nur ein Entrinnen, wenn alles verleugnet oder verdrängt wird. In der Kindheit sind Eltern, Erzieher oder Lehrer dafür zuständig, dem Kind zu zeigen, wie sie Not ausdrücken und Hilfe oder Zuwendung einfordern können. Wenn Kinder dies nicht vermittelt bekommen, können sie nicht lernen, mit ihrer Not umzugehen, dann wird dieses im späteren Leben immer eine primäre Rolle spielen welche ihnen in allen folgenden zwischenmenschlichen Beziehungen Probleme bereiten werden. 

Wenn Kinder in ihrer Kindheit und Jugend als Heranwachsende vom Elternhaus keine Liebe, Zuneigung und Verständnis erfahren haben, aber stattdessen nur Abweisung und oder Demütigung kann dies sehr schlecht ertragen werden und meist übernimmt das innere Kind dann die Schuld und hält sich selbst für wertlos und rechtfertigt damit die fehlende Liebe zu der es selbst beigetragen zu haben meint. Es übernimmt die Schuld der unfähigen Eltern, welche selbst nicht in der Lage waren bedingungslose Liebe zu empfinden und zu fühlen, weil sie selbst traumatisiert sind durch ihre Eltern in ihrer Kindheit. Das wiederum führt zu ewigen Schuldkomplexen, Selbstzweifel und Persönlichkeitsstörungen. Ich denke, diese Problematik ist ein kollektives Problem unserer ganzen Gesellschaft.

Als Erstes sollten wir offen und wahrhaftig mit unseren Gefühlen umgehen. Wir sollten als Erwachsene uns selber mehr Aufmerksamkeit schenken und zu uns stehen, egal wie weh das tut. Denn als Erwachsene wird uns niemand unsere erfahrene Not nehmen können. Wir müssen sie selbst auflösen in dem wir genau hinsehen und erkennen was uns bedrückt, wo die Traumata sitzen und in Heilung gehen. Eine Heilung kann stets nur von uns selbst ausgehen und niemals von außen. Wenn wir lernen für uns da zu sein und unser Leben sinnvoll gestalten, werden wir immer in der Lage sein zu fühlen, wenn sich jemand seinem Trauma stellt und ihn dabei unterstützen. Sei führ dich selbst da!

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Erich Fromm über die Identitätskrise…

„Der Verlust des Selbst und sein Ersatz durch ein Pseudo-Selbst erzeugt im Menschen einen Zustand intensiver Unsicher- heit. Er ist von Zweifeln besessen, weil er gewis- sermaßen seine Identität verloren hat, weil er im wesentlichen ein Spiegelbild dessen ist, was an- dere von ihm erwarten. Erich Pinchas Fromm (* 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980

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Die psychische Störung und die Mutter …. Anregung von Alice Miller

Alice Miller erkennt nach vielerlei Irrwegen anhand ihrer eigenen verdrängten Erinnerungen einen Mechanismus, den sie für viele Menschen als wirksam ansieht und der zum Schlüssel für das Verständnis vieler psychischer Probleme wird. Es geht – ganz im psychoanalytischen Sinn – um Erfahrungen aus der frühen Kindheit. Das kleine Kind ist existentiell auf eine gute Beziehung zu den Erwachsenen angewiesen, die zuerst einmal seine körperlichen Bedürfnisse erfüllen. Das führt dazu, dass das Kind von Anfang seines Lebens an aktiv auf die Bedürfnisse und Gefühle der Bezugspersonen eingeht und sie zu befriedigen versucht.Dabei kann es geschehen, dass das Kind nie dazu kommt, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle kennen zu lernen und ihnen ihr Eigenrecht zuzugestehen. Auffallend ist, dass viele der davon betroffenen Menschen später mit sehr viel Nachdruck betonen, dass sie eine glückliche Kindheit gehabt hätten. Für Alice Miller ist diese Verdrängung der eigenen Bedürfnisse aber die Wurzel für massive, aber weitgehend unbemerkte psychische Beschädigungen. Beginnen wir mit den Eltern: Alice Miller versteht durchaus, aus welchen Beweggründen die Eltern ihre Kinder so behandeln, wie sie es tun. Es klingt paradox: Da sie selbst in ihrer Kindheit verletzt wurden, tun sie dasselbe ihren Kindern an. Gerade weil das eigene Leiden verdrängt wird, fügt man anderen dasselbe Leid zu (Miller 1988: 101). „Besonders Mütter, die einer ähnlichen Verletzung in ihrer Kindheit zum Opfer fielen und dies in der Verdrängung halten, sind blind und taub für die Situation ihrer Kinder. Sie ertragen es nicht, an ihre eigene Geschichte erinnert zu werden, und lassen das Kind im Stich.“ http://www.thur.de/philo/lh/miller.htm

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Borderliner ..Blitzlicht kurz und knapp ..


Borderliner zeigen in ihrem Verhalten nur das wieder auf was sie selbst erlebten… Man merkt aber schnell, ob jemand von Borderline betroffen bzw. manipulativ ist. Je besser die Beziehung zu sich selber, umso unwahrscheinlicher wird es das man von einem Borderliner als Partner auserwählt wird. Borderline ist keine Krankheit, sondern es ist der Schmerz über die erfahrene Lieblosigkeit .. das Erlebnis ein Objekt zu sein und kein Mensch mit Leib und Seele. Ein Lebewesen zu sein, das missbraucht wurde emotional oder körperlich. Geliebt worden zu sein nur für die Leistung die man erbrachte. Sich selbst nie in anderen wiederzufinden und daher immer allein zu sein. Ich finde es schrecklich das man Menschen die schlimmes erlebten solch eine Diagnose wie Borderline überstülpt.

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Beziehungsfähigkeit…?

Ein großer Teil der Menschen sind nicht Beziehungsfähig. Das kommt von der Erziehung die wir alle gleichermaßen erlebt haben. In der Erziehung wird das Kind zum Objekt und wird nur für sein Verhalten bewertet, belohnt oder bestraft aber eben nicht für sein eigenes selbst, sein Wesen und seine Emotionen. Die Folge ist eine schwach ausgebildete eigene Persönlichkeit, weil diese in der Erziehung nicht gefördert wird, es bleibt ein andauernder Zwiespalt zwischen dem, was man selbst will und dem was man tun soll. Also ein Kampf zwischen den innersten Wünschen & Bedürfnissen und dem erlernten aufgezwungenen Verhalten durch die gesellschaftliche Erziehung. Eine gute Beziehungsfähigkeit zu sich selber und zu anderen ist dann eher weniger anzutreffen. Meist geht es immer darum das, was einem selber fehlt durch einen Partner auszugleichen. Diese sind aber nicht dafür da. Übrigens ist Verhaltenstherapie auch nur eine Form von Erziehung in dem wiederum nicht die Wünsche, Bedürfnisse oder Emotionen der Betroffenen im Vordergrund steht und es weiterhin keine emotionale Aufarbeitung gibt.

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Sozialphobie

Sozialphobie zu bekommen setzt voraus, das man erfahren hat, nur für Dinge bewertet zu werden die man für andere (Eltern, Lehrer, Chef…) tut. Man wird nie respektiert für das, was man wirklich ist, nur für das was man tut. So kommt es auch das man mit Sozialphobie nicht weiß, wie man selbst wirklich ist. Sozialphobiker sind so gesehen nicht die Kranken, sondern die, die mit ihnen so umgegangen sind das sie eine Sozialphobie bekommen haben.

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