Update …..Ängste-Sozialphobie -Panik

Das Ängste wie Sozialphobie durch Ablehnungen entstehen hatte ich ja schon beschrieben.Aber ich möchte nochmal etwas dazu festhalten.
Die Ablehnung die ich anspreche im psychologischen Sinne, ist nicht die Ablehnung der jeweilen Person oder des Kindes weil es hässlich,dick,deformiert oder zu klein ist sondern es ist die Ablehnung seiner wichtigen Gefühle von den Eltern und später von seinem Umfeld.Alle Gefühle die das Kind oder der Mensch in sich unterdrücken muss erzeugen Angst,Unsicherheit,Druck bis hin zur Panik je nachdem wie die eigenen Gefühle unterdrückt(abgelehnt) werden müssen.
So ist ein großer Unterschied ob ich zum Beispiel einen Zahnarzt aufsuche wo ich meine Angst frei äußern kann oder ob ich sie wie die anderen lieber unterdrücke.
Die Erwartungshaltung steigert sich ebenfalls äquivalent im Wissen das eine Situation bevor steht in dem ich mich stark kontrolliert gegenüber meinen Gefühlen verhalten muss.
Wenn ich also bereits als Kind erfahre das meine Ängste von meinen Eltern nie ernst genommen wurden und ich sie nicht zeigen darf, dann habe ich bereits tiefe Ablehnung erfahren.Eine Ablehnung meines „ich“.
Da dies häufig passiert und später auch überall gefordert ist, Gefühle wie Schwäche und Angst nicht zu zeigen, ist dies eine Ablehnung des menschlichen Wesens selbst und führt letztendlich dazu, das sich die Menschen selbst auch ablehnen,weil sie Gefühle haben die ihnen Schwierigkeiten bereiten in einer Gesellschaft die Emotionen ablehnt.
Die Gesellschaft an sich lehnt Menschlichkeit ab und fördert damit Neurose,Psychosen und Psychosomatische Erkrankungen und Krieg.

Lasse ich meine Gefühle nicht zu, oder unterdrücke sie, lehne ich mich selbst ab!.Es geht immer um die Gefühle nicht um Äußerlichkeiten .Das Wesen des Menschen sind seine Emotionen.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentar hinterlassen

Schwarz-Weiß-Denken?!

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, das Schwarz-Weiß-Denken daher rührt, weil es ein Unterschied macht ob ein Kind an sich selbst wachsen konnte, also wegen seiner selbst geliebt wurde oder identifiziert mit seinen Eltern leben musste. Das bedeutet, sein Überleben davon abhing, zu wissen ob es in den Augen der Eltern gerade etwas Gutes oder schlecht getan hat. Es gibt dann nur gut oder schlecht, Schwarz oder Weiß. So gibt es dann im späteren Leben auch nur ein Schwarz oder Weiß. Ja oder Nein, nichts dazwischen.
Doch erlebe ich, das ein großer Teil der Menschen nur aufteilt in Schwarz oder Weiß und auch meist die, die psychiatrisch nicht in Erscheinung getreten sind.Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, das sobald Menschen in Widerspruch geraten mit ihrer Schwarz- Weiß Ideologie sie psychisch in schwere Depressionen und Angstzustände geraten, weil sie ab da fühlen können, das ihr „eigenes selbst“ unter dem Schwarz -Weiß Muster begraben liegt.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentar hinterlassen

Zitate und Auszüge die ich sehr treffend finde ..

 

Meine Mutter empfand meine natürlichsten Bedürfnisse als lästige Ansprüche. Wie hätte ich, mit dieser Ausrüstung in die Welt geschickt, spüren können, was ich wirklich brauche? Wie hätte ich lernen können, mir diese Bedürfnisse zu befriedigen? Ich lernte, daß sie gefährlich waren, weil der Wunsch nach Befriedigung zur Katastrophe führen mußte. Die Katastrophe, die große Gefahr, war die Wut meiner Mutter und die Enthüllung ihrer Lieblosigkeit. Also versuchte ich meine Bedürfnisse nach Zuwendung, Wärme und Verständnis mit aller Kraft zu unterdrücken, um nicht sehen zu müssen, wie meine Mutter in Wirklichkeit zu mir war, um mir die Illusion ihrer Liebe zu erhalten. Ich hoffte: Wenn ich nichts brauchte und anderen mein Leben opferte, müßte ich die Liebe schließlich bekommen. Aber Liebe kann man nicht verdienen, weder mit Selbstverleugnung noch mit Leistungen. Man bekommt sie in die Wiege gelegt oder nicht. Ich mußte endlich erkennen, daß ich dieses Geschenk als Kind nicht bekommen hatte.“

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentar hinterlassen

Erich Fromm über die Probleme in unserer Überfluss(gesellschaft)

Fromm verbindet die Erkenntnisse der Psychoanalyse mit denen der Soziologie und zielt darauf, den Menschen von »weltlichen Götzen« wie Haben- und Konsumsucht, Verehrung von Macht und Idolen und struktureller Gewalt zu befreien. Wegen seiner kritischen Einstellung gegenüber Sigmund Freud wird er zu den »Neopsychoanalytikern« gerechnet.

 

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentar hinterlassen

Sozialphobie , die Angst vor Ablehnung

cropped-573535_original_r_k_by_sokaeiko_pixelio-de.jpgSozialphobie,.. beginnt man voller Furcht eine neue Situation, ist es doch immer wieder die grausige Angst etwas noch einmal durchleben zu müssen was schon längst hinter einem liegt, wo bis jetzt der Mut fehlte, den Ursprung dafür zu finden um sich davon befreien zu können. Es sind doch die Ablehnungen und Demütigungen und Bewertungen aus deiner eigenen Kindheit.
Du hattest in deinem Leben nie die Chance zu lernen was gut oder schlecht für dich ist.Du musstest die Dinge tun die andere von dir erwarteten.
Doch willst du dich befreien von deinem Alptraum der verdrängten Angst, musst du dich deinen Eltern und dem System* stellen.
Musst ihn in Augenhöhe sagen wie es dir geht, wie es dir wirklich geht!.
Dann erst kannst du erkennen, ob du ein geliebtes oder ungeliebtes Kind bist.
Du kannst dann von ihren Reaktionen ablesen welchen Wert du bei ihnen hast und hattest.
Warum du dich wertlos und ohne Liebe fühlst , warum du dich leer fühlst, warum du dich in dir selbst nicht fühlst.
Weil dieser Schmerz über die fehlende Liebe sich festgesetzt hat wo eigentlich Liebe hinein gehörte, die du nie bekamst.
Du bist voll mit Fragen was deinen Selbstwert angeht, völlig verunsichert weil deine Wünsche und Ängste nie ernst genommen wurden. Du hast Angst ohnmächtig zu werden,fühlst dich ausgeliefert. Aber du musst 100 Prozentig funktionieren.
Du versuchst über alles in deinem Lebensalltag die Kontrolle zu behalten um nicht wieder in eine Demütigung oder Ablehnung zu stoßen. Es ist ein Leben wie in einem Riss der sich nur für wenige Stunden öffnet, wenn es die eigene Kraft zulässt.
Ist es da nicht verständlich sich so schlecht zu fühlen?
Du hoffst immer noch auf das liebe Wort und das Verständnis von außen, weil du es noch nie gehört hast und es dir noch nie selbst geben konntest.
Doch von außen etwas zu erwarten bedeutet abhängig zu sein und wieder die Angst vor Ablehnung und Verletzung.
Verarbeite deinen Schmerz über deinen Mangel und stehe zu dir selbst. Es wird kein anderer dir das geben können was du suchst!… die erste Erfahrung mit dir selbst.
Die Beziehung zu dir selbst entsteht genauso wie zu anderen Menschen. Sie entsteht wenn man anfängt sich für sie zu interessieren.

*System : die Speicherung im Unterbewusstsein …das Leben auf Basis der Erziehung und der Konditionierung und der Erfahrung der Menschen aus ihrer Kindheit.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentar hinterlassen

Die nicht enden wollende eigene Unzufriedenheit ….

Es liegt wohl zu sehr daran, das wir uns am „außen“ orientieren. Was wir sollen und wie man so lebt. Wir tun alles was man von uns fordert. Aber wir treten unsere Wünsche und Bedürfnisse mit Füßen. Gehen über unsere Grenzen, die eigenen, die die meisten noch nicht mal kennen. Wir sollten uns vom „außen“ nicht mehr leiten lassen und uns hineinziehen lassen, in diesen Sog von Anforderung und Selbstverleugnung. Ich kann nur jeden ermutigen, endlich anzufangen, sich selbst zu respektieren und sich ernst zu nehmen anstelle seine Identifikation in dieser abgefuckten Gesellschaft zu suchen.
Die ganzen Symptome die beklagt werden, sind die Produkte der Unterdrückung des eigenen selbst.
In Würde leben können, das sollte unsere Zukunft sein.
Von klein auf an hat man uns gedrillt und von außen manipuliert und geleitet. Daher suchen wir im außen immer wieder die Bestätigung und einen Weg den wir gehen können. So bleiben wir abhängig vom außen und schwach.
Wir sollten als aller erstes verstehen, das unsere inneren Strukturen nicht aus unseren eigenen Erfahrungen gewachsen sind, es Produkte sind, die man durch Erziehung in uns platziert hat.
Der größte Teil der Menschen hat Erfahrungen und Prägungen die durch Drill und gehorsam entstanden sind und nicht durch eigenes lernen. Aus Angst sind Vorstellungen gewachsen, die die Menschen bis ins hohe Alter führen.
Doch diese Menschen zahlen den Preis damit, das sie den Zugang zu sich selbst verlieren und ihre Emotionen verdrängen müssen, um nicht den Unmut spüren zu müssen über das nicht freie und selbst bestimmte Leben.
Viele die über Tagesstruktur reden, meinen damit ohne es zu wissen einen Tag zu verleben ohne selbst die Themen und die Geschwindigkeit anzugeben. Ein Leben an sich vorbei damit nichts die eigene Kritikfähigkeit reizt. Sich mit irgendwelchen Dingen zu beschäftigen nur um nicht unter sich selbst leiden zu müssen. Wobei das Leid selbstgemacht ist durch die Missachtung eigener Symptome des unglücklich seins.
Kümmert euch endlich um eure schwer verletzten Seelen und versucht nicht das letzte aus euch herauszuholen wie es das abgefuckte System geldgieriger Wirtschaftskapitalisten von jedem fordert.
Je mehr ihr euch selbst den Vorrang gebt und den Blick aufs äußere aufgebt, umso mehr werden eure Symptome weichen.
Das wichtigste im Leben ist das ihr euch es so gestaltet das ihr es gut findet.

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentar hinterlassen

Lesetip : Die Psychogenetische Theorie der Geschichte

Nicht der wirtschaftliche und technologische Fortschritt ist der Motor der menschlichen Geschichte, sondern die Evolution der Eltern-Kind-Beziehungen und damit der Wandel der erlebten (und erlittenen) Kindheitserfahrungen. Die Kindheitserfahrungen eines Menschen beeinflussen in hohem Maße seinen Charakter und somit auch seine Handlungsmöglichkeiten und Handlungszwänge, also letztendlich auch das, was an gesellschaftlichem Fortschritt drin ist.

weiterlesen auf https://ethologiepsychologie.wordpress.com/tag/psychogenetische-theorie-der-geschichte/

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Kommentar hinterlassen