Psychische Störungen ..die Angst vor den verletzten Gefühlen… Sozialphobie etc.

Es geht nicht um die Angst primär denke ich. Es geht darum das man in eine Situation kommt in der verletzte eigene Gefühlsbereiche unausweichlich konfrontiert werden, die durch tiefe Ablehnung oder Verletzung entstanden sind.Es geht darum nicht noch einmal etwas Schlimmes zu erleben. Irgendwann hat man eigene verletzte Gefühle nicht mehr ertragen und einfach verdrängt und hat dicht gemacht. In Situationen in den man dann nicht flüchten kann, kommen diese Gefühle die man vermeintlich nicht ertragen kann wieder sehr nahe, man kann ihnen nicht ausweichen und sie lösen eine Angst oder Panik aus, je nachdem wie hoch der Kontrollverlust ist in diesen Situationen ist. Ob nun an der Supermarktkasse, im Zug,auf einem Schiff .. im Fahrstuhl in allen diesen Situationen ist man seinen Gefühlen die sich aufdrängen ausgeliefert. Man kommt mit sich selbst in Berührung, mit den verdrängten „ICH“,den verdrängten Schmerz der ein dazu brachte etwas Unangenehmes nie wieder erleben zu wollen. Darum meidet man Situationen um nicht konfrontiert zu werden mit eigenem Schmerz.
Ich habe auch darunter gelitten fast 20 Jahre, kein Arzt oder Therapeut kann helfen, wenn man nicht selbst den Mut findet das zu finden was ein die Angst bereitet …Angst ist nur ein Symptom wenn man in sich etwas unterdrücken muss, es immer ein Gefühl das man nicht haben will das die Angst macht..
Ich hatte Erlebnisse mit Ablehnung die mich dazu brachten, das ich kein Bein mehr vor die Tür setzen wollte jahrelang. Ich fühlte mich zerrissen, ohne Zugang zu meiner Gefühlswelt, wenn ich dann doch vor die Tür ging war ich wie eingefroren und ich bekämpfte jeden Anflug einer Regung in mir, aus Angst ich könnte die Kontrolle verlieren.Ich wünsche das es allen Betroffenen besser gehen möge. Nicht den Mut verlieren.

Ein Kind das noch nicht verstehen kann ,sich selbst noch nicht reflektieren kann, erlebt bei einer Verletzung seiner Gefühle seinen Körper so dramatisch, das es sich fürchtet vor den eigenen Körperlichen Reaktionen und beginnt damit , sich vor sich selbst zu fürchten. Es wird in der folgenden Zeit immer Antriebsloser und entmutigter. Bis es in der Lage ist, später als Erwachsener diese Falle zu erkennen  und aus ihr  entkommen kann.

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Über blackpast

Geboren 1966 ,wohnhaft in Deutschland ,Brandenburg.Seit 1994 beschäftige ich mit intensiv mit psychischen Problemen die im Zusammenhang mit Erziehung,Gesellschaft und Ideologie stehen.Es gibt viel Aufklärungsbedarf von dem ich hier berichten will..
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