Dissoziative Störung

Auslöser der Dissoziativen Störung sind Abwehrmechanismen die Gefühle abwehren sollen die nicht gefühlt werden wollen,weil sie in sehr frühen Lebensjahren zb. als nicht ertragbare Gefühle eingestuft wurden.Wie erlebte ich die Dissoziation?
Ich würde die Dissoziation als das Gegenteil der Depression sehen.In der Depression ist ein Mensch sich selbst sehr nah ,seinen Erlebnissen seiner wahren Identität und fühlt Schmerz ,Trauer,Lebensgeschichte und Ohnmacht sehr real.Alles was unangenehm in einem steckt wird „echt“ gefühlt.In der Dissoziation sind so viele Verbindungen zu den eigenen Gefühlen unterdrückt und abgeschnitten(Cut) das die eigene Identität plötzlich als etwas fremdes erlebt wird als „unreal“.Auch der Bezug zur Umwelt lässt sich kaum verstehen ,daher wird alles daran gesetzt ein eigenes Gefühl wieder zu finden um langsam in die Gefühlswelt eintreten zu können um den Bezug zu sich wieder zu finden um sich „real“ anwesend zu fühlen.Ursache dafür sind Re -Traumatisierungen und plötzliche emotional triggernde Momente und Konfrontationen.Solange wie vermiedene Gefühle nicht gefühlt werden,meist zum ersten mal überhaupt,werden sich dissoziative Episoden immer wiederholen.

Advertisements

Über blackpast

Geboren 1966 ,wohnhaft in Deutschland ,Brandenburg.Seit 1994 beschäftige ich mit intensiv mit psychischen Problemen die im Zusammenhang mit Erziehung,Gesellschaft und Ideologie stehen.Es gibt viel Aufklärungsbedarf von dem ich hier berichten will..
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Dissoziative Störung

  1. Seelenklempnerei schreibt:

    Ich selber befasse mich auch mit (strukturellen) dissoziative Störungen und habe gerade eben eine Klientin hier gehabt, die eben gerade NICHT typisch depressiv ist. Das ist in der Klinik hier schon fast die Regel. Dissoziation kann auch bei hochsensiblen Menschen bzw. ADS vorkommen bzw. in einem entsprechend prädisponierenten Umfeld. Über innere Bilder kann man da durchaus ran kommen. Natürlich spielt dann Erziehung, häufig aber auch die eigene Dissoziation / Traumatisierung der Eltern bzw des Umfeldes eine Rolle.

    • blackpast schreibt:

      Vielen Dank für ihren Kommentar .Ja da gebe ich ihnen Recht ,ich denke auch das dissoziative Störungen eher Menschen betrifft die näher an ihren (verletzten)Emotionen sind.Für mich stellt das auch ein Abwehrmechanismus dar gegenüber Gefühlen ,die nicht gefühlt werden wollen.Ich denke aber auch das unabwendbarer oder drohender Kontrollverlust in eine Dissoziation mündet .Gewohnte Vorstellungen bzw. Kontrolle abgeben an den Patienten zumindest während des Gespräches könnte ein erster Schritt sein um ihn zu bewegen doch wieder eigene Reaktionen oder Veränderungen positiv zu spüren um sich wieder selbst auf sich selbst einzulassen.Viel Kraft wünsch ich ihnen weiterhin bei ihrer Arbeit .

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s